Montag, 24. Juli 2006

Kugelnde Familien

Wasserschwaden kugeln aus meinen Augen, Berge werden versetzt. Sie rollen hinab an geschwollenen Wangen, mit Punkten gezeichneter Haut. Sommerregen. Sommertränen. Sie rollen unendlich weit. Alleine. Keiner da um sie wegzuwischen, keiner da um sie fest zu halten. Sinnlos, was ist ein zu Hause wenn man nicht da sein möchte? Was nützt ein Dach überm Kopf wenn man nicht willkommen ist. Dies Haus ist kein Heim. Mein Heim ist da wo ich auf die Stirn geküsst werde, mein Heim ist da wo ich mein Herz find. Pochende, schlagende Blutbahnen. Um mich fange ich an zu vergessen, ich fange an ich zu sein. Ich. Ich. Ich, ich bin voller Probleme, ich verstehe es nicht wieso ein jemand mir ein Heim gibt wo ich keines erwarte. Da ist wer, jemand der für mich tut was er kann, jemand für den ich 4,75 Minuten die Luft unter Wasser anhalten würde, jemand für den man Träume Träume sein lassen würde, jemand dem man nie begegnen kann. Seifenblasen mit Puderzucker. Ich lecke ihn ab und es prickelt auf meinen Lippen. Meine Beine tanzen, meine Arme schlagen durch die Luft. Ich kann fliegen, treffe auf Meere, 7 Weltwunder, Zeit, Regen, Perlen klatschen aus meinem Ozean. Sie drehen ihre Runden über meinem Gesicht, sie laufen. Dahin wo ich zu Hause bin, dahin wo mein Gemüt und meine Seele Seilchen springen, dahin wo iPods pussPods heißen, dahin wo man Salate, Schokobrötchen und das bekommt was hier fehlt, jemanden der irgendwie Familie ist. Sag ich doch, das braucht ein Heim, ja eine Familie, das ist es einzig und allein.

Sonntag, 23. Juli 2006

Blubb

Ich hab mich eben grade ins Abseits geschossen. Und das damit, ehrlich zu sein. Eigentlich sollte ich doch dieses Gefühl des „Lastenden Steins“ losgeworden sein aber es hat sich bis jetzt nichts getan.
Nein, ganz im Gegenteil mein Herz trägt nach dieser Offenbarung 3 Tonnen mehr auf seinem Rücken als vorher. Vorher war damals, damals wo ich noch ein Geheimnis, oder auch eine gut behütete Wahrheit hatte. Es tut weh, weil es nicht mir weh tut, sondern Menschen, die mich gern haben.
Nein, nein, nicht diese Menschen machen sich schwere, untragbare, unzumutbare Gewichte zu sein. Wusstest du, dass ein einzelner Mensch viel schwerer und stärker sein kann wie eine ganze Familie? Nennen wir diese Familie mal Familie auch wenn sie im Grunde genommen keine wahre Familie ist. Nun denn, diese Familie, die keine ist, benimmt sich wie ein Haufe Brotkrümel, sie verlagern ihre Gewichte auf eine ganze Fläche, sie fühlen sich an wie Federn in einem Bett, Federkern Matratzen, Feder Plümo das sich ganz geschmeidig um die Beine legt und den Rücken wärmt, aber diese Federn werden nicht zu schwer, sie werden nicht lastend, sie schweben förmlich auf einem.
Nein, diese Krümel wollen einen nicht belasten, sie belasten nicht, aber sie helfen auch nicht. Ist das noch eine Familie? Der Begriff Familie bedeutet laut Lexikon eine Gemeinschaft von Menschen gleichen Bluts zu sein, ist Blut nicht eigentlich dicker als Wasser? Sollte es doch. Sollte es. Und dann kommt das Wasser vorbei, spült die Krümel weg, legt sich über die Federn und erdrückt sie mit seiner Kraft und seinem starken kalten und doch meist heißem Gemüt. Wasser kann drücken. Tsunamis entstehen unter dem Wasser, Beben lösen diese mächtigen Ungetüme aus. Familien brechen auseinander wie altes, zu Enten geworfenes Brot, sie brechen. Kinder weinen. Mamas kreischen. Brot schwimmt immer oben. Das liegt an der Konsistenz, Brot erdrückt nicht. Federn streicheln auf der Haut aber sie peitschen nicht wie wilde Wellen die ängstlich um sich prügeln. Angst vor einer Sache die eigentlich niemals hätte Abseits werden sollen. Aber andere Leute machen das auch. Ich schwimme unter Krümeln und Federvieh mit dem Strom. Manchmal biege ich ab, manchmal stehe ich still aber die meiste Zeit lebe ich mit dem Wasser das mir wehtut indem es mich akzeptiert, mein Freund ist, das mit wehtut Teil meines Ichs zu sein. Wasser braucht man. Ein Mensch kann Ewigkeiten ohne Nahrung auskommen. Es dauert lange bis er stirbt. 3 Tage. 72 Stunden braucht es bis ein Mensch austrocknet. Blub. Die Nicky ist gesunken.

Samstag, 22. Juli 2006

Hasta la vista

Ich geh mal eben Zigaretten hohlen.
Jaja, das kenn ich doch werden einige sagen. Ja, und dann kam er/ sie nie wieder. Hmn, ganz doof wäre es, wenn er/ sie dann nicht einmal mehr rauchen würde. Ja das wäre ja wohl blöd, oder nicht? Peinlich wäre es auch noch für die Person die dann sagt okay geh du nur ich bin ja hier. Öhm, als wenn sie/ er nicht gewusst hätte dass sie/ er nicht raucht. Das allerschlimmste wäre jedoch die Tatsache, dass sie/ er, die Person die die Zigaretten holen gehen wollte im Grunde genommen nicht zurück kommt. Sagen wir mal er/ sie geht um zu gehen, Ja ich weiß hört sich extrem typisch nach 13 Uhr mittags Hausfrauen Talkshow an. Aber mal ehrlich denkt man nicht manchmal darüber nach was wäre wenn der jenige der geht weg ist. Weg. W E G. Puups aus ende. Das wars, Finito Hasta la vista baby. Wie heißt es denn so schön, Rauchen gefährdet die Gesundheit. Die Gesundheitsministerin rät sich gegen Zigaretten zu entscheiden. Da wäre doch wenigstens die Sicherheit dass der andere nicht zum Zigaretten holen verschwindet. Ich geh mal was zu trinken holen.

Mittwoch, 19. Juli 2006

Renn baby renn

Denkst du nicht, dass es manchmal sinnlos ist den Rücken zu kehren und einfach zu gehen? Manchmal hab ich so das Gefühl, dass die Menschen nichts anderes tun können. Weglaufen, vor Problemen, Zickereien, Einsamkeit, Liebe, Angst. Ja vor Angst darf man noch weglaufen. Aber wenn man sich selber ein bisschen ehrlicher sein würde, wäre eine Angst unbegründet. Angst beginnt da wo die Liebe endet. Klingt kitschig, mag sein, aber so ist es doch. Du packst also deine Schuhe aus, ziehst dein Shirt an und gehst. Wohin gehst denn du? Ach nur ein bisschen raus. Ja, klar geh, lauf, ersticke bloß nicht in dem was dich stört, äußere bloß nicht was du nicht willst, renn lauf schneller, 32 km die Stunde, 4,6 Studen am Stück. Ich werde auch mal laufen. Oder ich werde springen, einfach so, ja weil ich hab Angst. Nein stimmt nicht. Oh ich lüge, ich hab keine Angst, ich hab Liebe und ich hab Zickereien. Aber ich renne nicht weg vor ihnen nur weil sie mich ersticken. Kissen aufs Gesicht. Sekunden zählen.

Sonntag, 9. Juli 2006

Käfige Angelegenheit

Manchmal ist man Grund für Dinge die man nicht getan hat. Man stellt sich vor wie es wäre wenn man nicht da wäre. Man würde auf der Vorhangsstange im Zimmer von jener Person sitzen für die man was fühlt, man würde da sitzen mit Ausblick über das komplette Geschehen, man sieht die Liebe an einem vorbeiziehen, Gefühle in Wolken umhersausen und Schmetterlinge ihre Runden kreisen. Klar setze ich mich als kleiner gelber Kanarienvogel gleich neben dich. Auf deine Schulter , ich flüstere dir ins Ohr, ich knabbere an deinem Sein, an deiner tatsächlichen Rationalität und höre mein eigenes Herz durch mein Federkleid schlagen. Hände greifen nach mir, Finger versuchen mich in einen Käfig zu packen, mich einzusperren. Kanarienvögel sollten nicht fliegen denn sie bringen Chaos und Widersprüche in das Leben der Person dessen Haus sie sich aussuchten. Danke meinen Flügeln, danke meinem Kopf, meinem Bauch. Danke meinem Herzen. Ich handle nicht mehr. Ich tue nur noch was mir gut tut. Es tut gut auf der Schulter zu sitzen. Mögen Finger kommen, mögen Hände greifen. In Käfige lasse ich mich nicht sperren. Catch me if you can.

Magste nen 3er?

Ich denke wir nehmen eine Pizza!
Ja, entschuldige mal kannst du eine Hälfte ohne Schinken und ohne Salami machen?
Ja, weil mein Schatz isst kein Fleisch,
Ja klar kann ich das machen.
Da fängt es an.
Das teilen und das wissen was der andere mag beginnt mit einer Pizza.
Kannst du den Fernseher vielleicht splitten?
Ja, weil meine Süße jetzt nicht Fußball schauen mag,
Kannst du vielleicht die eine Hälfte des Autos schwarz und die andere rot lackieren lassen?
Wieso denn das?
Ja, weil mein Freund hätte gerne ein schwarzes Auto und ich hätte lieber ein rotes.
Die Sitzbezüge müssten dann auch farblich auf die Bedürfnisse angepasst werden.
Hey Baby, ich hätte gerne einen Dreier. Ja klar können wir gerne machen, wir bauen das Bett in der Mitte einfach ein bisschen um, wir machen das einfach so halbe halbe.
So wie unser Konto.
Ein bisschen Freiheit muss doch sein,
Ich mag das obere vom Brötchen.
Ich auch.

Dienstag, 4. Juli 2006

Willkommen bei der Nickyshow es ist 22.52 Uhr

Kommen wir nun zum Wetter für heute und auch für morgen, wir sagen Sonnenschein und Gewitter in der Bauch und Herzgegend voraus. Bitte denken sie daran, ihre Gefühle aufzuspannen.

Sonne Sonne Sonne und ein Mond. Naja okay der Mond könnte so hell wie er scheint als Sonne durchgehen und die Sonne als Mond und die Sterne als Sterne. Klingt logisch. Rational. Eis plus Eis plus Waffel ergibt ein Hörnchen voller süßer Speise. Ich mag es. Ich liebe es. Trademarked. Bekomme ich nun ärger mit der Firma die sich den Satz, diese liebevolle Aussage unter den Nagel riss? Mir doch Waschmaschinen leben länger egal. Ich hatte 2 Tage sonniges Gewitter. Keine Wolken, keine Schauer, nur wunderbare spannende Hitze und frisches klares und doch verschwommenes Krachen. Kabooms, Baaams und Bang Bangs. Die Sonne steht im Moment ganz gut, das Ego, die Selbstkritik weilt noch aber sie ist nicht mehr die Wolke an dem korallig farbenen Himmel. Sie ist ein bisschen abgetaucht in den tiefen des Ozeans in den Tiefen der sommersprössigen Welt.

Und nun die Vorhersage für Donnerstag, man sieht hier wie sich der Tomsun über die linke Hälfte des Arterien Muskels bewegt und das Blut wallend und krachend die Gänse auf die Haut treiben wird. In Gefühlianinen wurden seit Montag Nachmittag einige Tornados gesichtet, die wohl, wie es scheint nicht abziehen wollen, wir bitten sie sich einfach zu entspannen und den kräftigen Vernebelungen Einzug zu gewähren. Man kann ja doch nichts gegen sie tun, und seien sie doch mal ehrlich sind wir nicht alle ein bisschen Bluna?

Vielen Dank und einen schönen Abend wünsche ich.
Gute Preise Gute Besserung!

Donnerstag, 29. Juni 2006

Der dem es bestimmt ist, der weiß was ich meine..alle anderen "HEEEY sucht euch Hobbies!"

Okay, ich denke ich werde wirklich 14. Ich bin mutiert. Adios 19, hallo 14. Vierzehn. Zehn plus vier. Ich vermisse dich. Oh mein guter Gott. Und das aus meinem Munde. Zum wievielten Mal? Ein Tag ohne dich und ich denke darüber nach wie toll es doch wäre wenn du hier wärst. Als wenn du ein Jahr lang in Afrika durch die Büsche ziehst. Hallo, ich bin 14. Frisch geworden. Ja, was denkst denn du? Bis über beide Wimpern, Augen, Ohren, Nasenlöcher. Da fällt mir ein ich müsste mal wieder popeln. Ich werde zu einem Nervenbündel. Rocke durch mein Zimmer. She's a Maneater. Who knew. Pink ist rot. Nelly ist Nicky. Nicky ist 14. Zehn minus Sechs plus Zehn. Ene mene muh was ein sinnloses Geschwafel. Hey, am Montag ist Silvester. Klasse, findest du nicht? Ich hab da ein paar Bäämms auf Lager, man was freuen die sich ihren Weg in meine Brust zu finden und zu explodieren. Weißt du was? Mein Hösschen ist nass. Weißt du wieso? Ich muss mal ... nein, nein nicht da hin. Ich hab da ein Bett gefunden. Das steht da, genau da. Auf dem Spielplatz, in dem Karton, bei Ikea, am Strand, im Feld, an der Ostsee, auf der Brücke. Ich schwafel. Nein, ich bin nicht so. Playboybunny 14 w sagt: Kuss abspielen

Mittwoch, 28. Juni 2006

Weg mit dem Mist

Jeder Mensch ist mal unzufrieden. Ja. Klingt ganz logisch. Der eine ärgert sich über einen Pickel, der andere über die Tatsache dass er alleine ist. Ich bin nicht alleine. Nein, nicht mehr, und hey Welt, es ist toll! Okay wieso beschwere ich mich dann? Ja. Nun denn ich mag nicht wie ich aussehe. Wenn ich an mir runterschaue sehe ich zuviel des guten. Nein nein, ich bin Normal proportioniert. Nicht übergroß und nicht unterklein. Ich mag mich nicht. Nein. Nicht so wie ich jetzt bin. Ich weiß wie ich aussehe wenn ich weniger bin wie ich bin. Ich weiß es. Das ist das größte aller Probleme. Nein, Eigentlich ist es kein Problem, es ist lediglich ein Blätsch im Auge des Betrachters der in den Spiegel schaut. Ich gucke und sehe eine Hülle die nicht das ist was sie einmal war. Nothing gold can stay. Kann ja nur besser werden, oder?

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Aktuelle Beiträge

kalt und kalt
Kenn ich. Das Gefühl, meine ich. Gut eingefangen. Wenn...
blogger.de:prokop - 1. Mär, 00:38
also ich kann das seeehr...
also ich kann das seeehr gut lesen... =) vielleicht...
nickycita - 18. Feb, 11:14
Schätzelein, die Schriftfarbe...
Schätzelein, die Schriftfarbe auf diesem Hintergrund...
tessier-ashpool - 18. Feb, 01:56
Wake up
Es ist früh. Ich mein 10.39 Uhr und ich ich hab nasse...
nickycita - 17. Nov, 10:49
Draußen, drinnen
Völlig wurscht. Was ist schlimm daran, drei Generationen...
blogger.de:prokop - 15. Nov, 00:29

Suche

 

Status

Online seit 7316 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 1. Mär, 00:38

Credits


Nackelig
Nakten Herzens
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren