Nakten Herzens
Manchmal ist man Grund für Dinge die man nicht getan hat. Man stellt sich vor wie es wäre wenn man nicht da wäre. Man würde auf der Vorhangsstange im Zimmer von jener Person sitzen für die man was fühlt, man würde da sitzen mit Ausblick über das komplette Geschehen, man sieht die Liebe an einem vorbeiziehen, Gefühle in Wolken umhersausen und Schmetterlinge ihre Runden kreisen. Klar setze ich mich als kleiner gelber Kanarienvogel gleich neben dich. Auf deine Schulter , ich flüstere dir ins Ohr, ich knabbere an deinem Sein, an deiner tatsächlichen Rationalität und höre mein eigenes Herz durch mein Federkleid schlagen. Hände greifen nach mir, Finger versuchen mich in einen Käfig zu packen, mich einzusperren. Kanarienvögel sollten nicht fliegen denn sie bringen Chaos und Widersprüche in das Leben der Person dessen Haus sie sich aussuchten. Danke meinen Flügeln, danke meinem Kopf, meinem Bauch. Danke meinem Herzen. Ich handle nicht mehr. Ich tue nur noch was mir gut tut. Es tut gut auf der Schulter zu sitzen. Mögen Finger kommen, mögen Hände greifen. In Käfige lasse ich mich nicht sperren. Catch me if you can.
nickycita - 9. Jul, 22:27
Kommen wir nun zum Wetter für heute und auch für morgen, wir sagen Sonnenschein und Gewitter in der Bauch und Herzgegend voraus. Bitte denken sie daran, ihre Gefühle aufzuspannen.
Sonne Sonne Sonne und ein Mond. Naja okay der Mond könnte so hell wie er scheint als Sonne durchgehen und die Sonne als Mond und die Sterne als Sterne. Klingt logisch. Rational. Eis plus Eis plus Waffel ergibt ein Hörnchen voller süßer Speise. Ich mag es. Ich liebe es. Trademarked. Bekomme ich nun ärger mit der Firma die sich den Satz, diese liebevolle Aussage unter den Nagel riss? Mir doch Waschmaschinen leben länger egal. Ich hatte 2 Tage sonniges Gewitter. Keine Wolken, keine Schauer, nur wunderbare spannende Hitze und frisches klares und doch verschwommenes Krachen. Kabooms, Baaams und Bang Bangs. Die Sonne steht im Moment ganz gut, das Ego, die Selbstkritik weilt noch aber sie ist nicht mehr die Wolke an dem korallig farbenen Himmel. Sie ist ein bisschen abgetaucht in den tiefen des Ozeans in den Tiefen der sommersprössigen Welt.
Und nun die Vorhersage für Donnerstag, man sieht hier wie sich der Tomsun über die linke Hälfte des Arterien Muskels bewegt und das Blut wallend und krachend die Gänse auf die Haut treiben wird. In Gefühlianinen wurden seit Montag Nachmittag einige Tornados gesichtet, die wohl, wie es scheint nicht abziehen wollen, wir bitten sie sich einfach zu entspannen und den kräftigen Vernebelungen Einzug zu gewähren. Man kann ja doch nichts gegen sie tun, und seien sie doch mal ehrlich sind wir nicht alle ein bisschen Bluna?
Vielen Dank und einen schönen Abend wünsche ich.
Gute Preise Gute Besserung!
nickycita - 4. Jul, 22:52
Okay, ich denke ich werde wirklich 14. Ich bin mutiert. Adios 19, hallo 14. Vierzehn. Zehn plus vier. Ich vermisse dich. Oh mein guter Gott. Und das aus meinem Munde. Zum wievielten Mal? Ein Tag ohne dich und ich denke darüber nach wie toll es doch wäre wenn du hier wärst. Als wenn du ein Jahr lang in Afrika durch die Büsche ziehst. Hallo, ich bin 14. Frisch geworden. Ja, was denkst denn du? Bis über beide Wimpern, Augen, Ohren, Nasenlöcher. Da fällt mir ein ich müsste mal wieder popeln. Ich werde zu einem Nervenbündel. Rocke durch mein Zimmer. She's a Maneater. Who knew. Pink ist rot. Nelly ist Nicky. Nicky ist 14. Zehn minus Sechs plus Zehn. Ene mene muh was ein sinnloses Geschwafel. Hey, am Montag ist Silvester. Klasse, findest du nicht? Ich hab da ein paar Bäämms auf Lager, man was freuen die sich ihren Weg in meine Brust zu finden und zu explodieren. Weißt du was? Mein Hösschen ist nass. Weißt du wieso? Ich muss mal ... nein, nein nicht da hin. Ich hab da ein Bett gefunden. Das steht da, genau da. Auf dem Spielplatz, in dem Karton, bei Ikea, am Strand, im Feld, an der Ostsee, auf der Brücke. Ich schwafel. Nein, ich bin nicht so. Playboybunny 14 w sagt: Kuss abspielen
nickycita - 29. Jun, 22:50
Wenn man 15 und frisch verknallt ist, dann vermisst man den anderen schon nach einer Stunde des nicht miteinander seins, Ich bin 19, seit 2 Wochen voller Erdbeben und seit 4 Stunden nicht mehr mit dem Epizentrum zusammen. Ich bin in den Zug gestiegen und das Gefühl des Alleinseins stieg von meinen Zehen bis zu meinen Haarspitzen. Kinderkitsch. Mag sein. Ja und? Wer kümmert sich denn bitte darum? Ich nicht. Ich vermiss ihn. Ich hab ihn in der Bahn gerochen. 4 Mal. Aaargh. Nein, nein. So was macht doch kirre. Meine Gabe aus Buchstaben wunderbar geformte Sätze zu bilden hat sich verabschiedet. Ich schwebe auf Eishügeln mit Smarties drin. Ich schmecke Big Mäc’s und das obwohl ich sie nicht esse. Ich rieche Haarshampoo und fühle einen Rücken unter meinen Fingernägeln. Mein Bauch ist ganz warm von dem Bauch der über mir liegt. Heiße Luft tanzt in meinem Gesicht. Scheiben beschlagen. Autoblinker klicken. California here we come.
nickycita - 26. Jun, 20:19
Schau mich an. Schau her. Meine Nase. Meine Augen. Meine Lippen. Mein Gesicht. Meine Geschichte. Es war einmal vor langer Zeit. Ein Mädchen wurde geboren. Etliche Minuten und Lichtsekunden später stand sie an einem Regal. Bücher. Dicke schwere Bänder. Mit Gold verzierte Seiten. Holzbeschlagene Cover. Sie nimmt das kleinste Buch aus dem Fach. Rot. Wie ihre Nägel. Wie ihr Herz. Sie schlägt es auf. Ihre Nase gleitet über die Seiten. Sie riecht tiefe dunkle Wälder, helle weite Felder, brennende Sonnen, weinende Monde, lachende Sterne, triefende Herzen. Das Cover erinnert. Das war schon da. Sie fühlt mit ihren Fingern über das weiche liebliche Buch. Das bin ich. Das bin ich. Das ist sie. Ein Tropfen fiel aus dem Ozean auf ihre Seele. Baaam. Das ist sie. Sie lächelt. Greift in das Regal und zieht das größte und grünste Buch heraus. Das werde ich sein. Das werde ich sein. Das wird sie sein. Klang stößt aus ihrem Zwerchfell und fliegt durch die Atmosphäre. It’s my life. Now or never. I am gonna live forever. Lilafarbene Tinte breitet sich auf den ersten Seiten aus. Wort reiht sich an Wort. Baaam Baaam. I am gonna live while I’m alive.
nickycita - 18. Jun, 00:40
Zeitweise frag ich mich wieso ich überhaupt schlafe. Hat nichts positives das Ganze. Nein ganz und überhauptnicht. Ich schlafe also ein. 32 Schafe. Alleine. Hoppel Hoppel. Spring Spring. Was macht das Kaninchen hier? Dann schlafe ich. Meine Haare liegen gebettet auf meinen Kissen, mein Popöchen krümmt sich unter der warmen Decke und meine Beine liegen verknotet unter einem wärmenden Haufen Federn. Ich drehe mich zigmal und werde nachts wach. Irgendwas fehlt doch. Ja. Ich tapse mich also durch das dunkle in die Küche. Schnappe mir ein Glas und trinke als wenn es die letzte Flüssigkeit wäre die ich in der nächsten Zeit bekommen werde. Ich wache auf. Mein Kopf tut weh. Böser Traum. Wenn man jemanden mag und man hilft wieder das zu bekommen was er hatte, dann hat man Schmerzen in der Brust, im Kopf. Da hilft auch kein Pflaster. Mist. Meine Freundlichkeit und die Gabe zu Helfen wann immer jemand meine Hilfe braucht wird mich noch in einen klaren und Gedankenlosen Wirbelsturm treiben. Zoooom. Hier sitze ich. Epizentrum. Mitten Drin. Ein Feuer ist ganz in der Mitte kalt. Man fühlt es nicht. Fass doch mal mit der Hand durch. Verbrannt? Genau so fühle ich mich grade, ich sitze in der Mitte, unter der schützenden Decke und verbrenne doch.
nickycita - 16. Jun, 09:38