Donnerstag, 15. Juni 2006

Tumor oder was?

Ich hatte mal einen Hund, der starb an einem Tumor, der größer war wie sein Kopf. Er hatte sich im Magen festgesetzt und seine Innereien aufgefressen. Ich habe den Tumor gezeichnet. Seit dem Tage musste ich in Behandlung. Meine Eltern dachten ich sei gestört und wolle sterben, dabei hatte ich einfach nur eine Vision davon, wie man einen Film aus dem Grauenvollen Tumor drehen könnte. Als ich das erzählte fanden sie noch mehr ich sei nicht normal, und habe Probleme mit mir selbst. Die Psychotherapeutin sagte mir immer, ich wäre ein anständiges Mädchen und redete mir ein, meine Ängste vorm Tod zu zeichnen. Manchmal, wenn man noch ein Kind ist fragt man sich wie blöd die Erwachsenen eigentlich sein können. Interpretation ist frei.

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